Marianne Hapig (1894–1973)    DAB V/125–...



Biographische Notiz

* Hohenthurm bei Halle 5. März 1894, kath., Fürsorge-Ausbildung an der Sozialen Frauenschule des Katholischen Deutschen Frauenbundes in Berlin, 1921 ff. Tuberkulose-Fürsorgerin in Berlin-Neukölln, 1929–1961 Fürsorgerin im St.-Hedwig-Krankenhaus in Berlin, † Berlin 23. März 1973, ▭ Berlin-Mariendorf 30. März 1973 St.-Matthias-Friedhof.

Veröffentlichungen u.a.: Die soziale Krankenhausfürsorge in den Anstalten der freien Wohlfahrtspflege, in: Freie Wohlfahrtspflege 6 (1931), 145–151. – »Ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen«. Tagebuchblätter aus den letzten Monaten der Hitlerzeit [mit Decknamen], in: Gertrud Ehrle (Hrsg.) unter Mitarb. v. Regina Broel, Licht über dem Abgrund, Freiburg 1951, 170
–234; erw. Nachdruck: Elisabeth Prégardier (Hrsg.), Marianne Hapig. Tagebuch und Erinnerung, Annweiler [2007], 29–111. – Zum Geleit, in: Alfred Delp, Kämpfer, Beter, Zeuge. Letzte Briefe und Beiträge von Freunden, Berlin 1955, 7–9.

Vgl. Nachrufe u.a.: Petrusblatt, Nr. 13, 1. April 1973; Maria Prümm, in: Prisma der Frau 56 (1973), 58; Marianne Pünder, in: Freiburger Rundbrief 26 (1974), 132. – Erich Klausener, Frauen in Fesseln – Hoffnung in der Finsternis. Von Mut und Opfer katholischer Frauen im Dritten Reich, Berlin 1982, 61–116. – Alfred Delp, Kassiber. Aus der Haftanstalt Berlin-Tegel. Hrsg. v. Roman Bleistein, Frankfurt a. M. 1987. – Peter Reinicke, in: Hugo Maier (Hrsg.), Who is who der Sozialen Arbeit, Freiburg i. Br. 1998, 226 f.



Bestandsinformation

Nachlaßsplitter: Persönliche Dokumente. Enthält: Tagebuchblätter 1944–1945 (nur in Kopie). Devisenprozeß gegen Bischof Petrus Legge 1935–1937 u.a.
Umfang: 0,1 lfd. m
Laufzeit: 1932–1970
Benutzung: vgl. § 6 Ziff. 3 b) BODAB


Bemerkung

↗Archiv der Deutschen Provinz der Jesuiten





Home | Letzte Änderung: 1. Mai 2010 G.K. ©
Diözesanarchiv Berlin – Abteilung V: Nachlässe und kleine Erwerbungen – Repositur 125: Marianne Hapig